Die Saturnopposition

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Kennt ihr diese Phasen im Leben, wo einfach nix sein soll, nix so ist wie man es gerne hätte und egal wie sehr man strampelt umso mehr zieht man sich selber hinein in das dunkle Loch? Ich weiß gerade wovon ich spreche, denn beruflich und privat läuft mein Leben gerade aus dem Ruder. Also aus dem Ruder ist vielleicht ein bißchen streng formuliert, aber ich kann beide Bereiche gerade nicht kontrollieren und das macht einen Kontrollfreak wie mich ziemlich…mhm…schutzlos glaub ich triffts. Ich-die Positive und Lebenslustige in Person-stehe plötzlich da und kenn mich nimma aus. Ich bin grantig, fühl mich nutzlos und schlecht und ich vermisse einen Menschen, den ich in dieser Phase von mir gestoßen hab-weil mein Leben in seiner „Unperfektheit“ gerade kein solches zweifelhaftes Glück zuläßt.

Was macht Frau in solchen Phasen?

1) Raunzen

2) Heulen

3) Sich selbst bemitleiden

4) Sich fadisieren

5) Dahinvegetieren

6) Auf sich selber bös sein

7) Sein Glück/Unglück in den Sternen suchen

Und da steht ich also jetzt und weiß, dass der Saturn an allem Schuld ist. „Der Planet Saturn steht für Ernsthaftigkeit und Einschränkung. Er sorgt dafür, dass wir auch dem Ernst des Lebens ins Gesicht sehen und unsere Aufgaben im Leben erfüllen. Damit sorgt er gleichzeitig für Einschränkungen, da er dafür sorgt, dass wir mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen. Der Saturn-Faktor bringt uns immer wieder in die Realität zurück, damit wir uns nicht in unrealistischen Träumereien verlieren und dabei den Blick für die Wirklichkeit verlieren. Der Saturn lässt uns nicht in Illusionen schwelgen ohne uns wieder für die Wahrheit die Augen zu öffnen. Er zeigt uns dabei unsere Grenzen auf, die wir nicht überschreiten sollten. Damit steht er dafür ein unsere Verantwortung zu übernehmen und nicht vor Problemen und Herausforderungen wegzulaufen. Und er drängt uns zur Veränderung von DIngen, die lange schon nicht mehr gepaßt haben.“ (http://www.horoskop-wissen.de/nachrichten/horoskopwissenrss10.htm)

Na bumm…..
Ich, also der Widder, steht gerade in einer so genannten Saturnopposition (http://sternzeichen-horoskope.suite101.de/article.cfm/jupiter_und_saturn_im_jahreshoroskop_2010). Das bedeutet der gute Planet Veränderer strahlt mich genau an und provoziert mich. „Na, geht dir dein Job nicht eh schon längstens auf die Nerven? Magst noch Jahre immer das Gleiche machen und das zu einem Preis, der nicht deinem Wert entspricht? Und magst dich noch länger an einen Menschen verschenken, der dich gar nicht zu schätzen weiß und es nicht ernst mit dir meint?? Reichts dir nicht langsam???“

Ja, ja, nein und ja …aber muss das denn alles auf einmal passieren? Sagt man nicht, man kann nicht zugleich abnehmen, mehr Sport machen, umziehen und auch noch zu rauchen aufhören? Und dann noch Beziehung UND Job? ahhh…

Das Gute daran (falls sich hier jetzt heftig nickende Lese- und Leidensgesellen gefunden haben): Der Saturn wandert weiter… Und 2011 wird mein Jahr!!! Und dann ist hoffentlich alles so neu, dass es blitzt und blinkt

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Geistige Auslastung 2 oder: Schwank aus meinem neuen Leben

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Kümmern wir uns zuerst um Essentielles: Ja, ich koche wieder. Immer wieder….Im Ofen hinter mir steht gerade ein Fenchel-Schafkäse-Weißwein-Dingsbums und riecht zumindest schon gut. Und am Wochenende hab ich gebacken: Apfelkuchen. Für alle die es nicht wissen: FRÜHER, in den goldenen Dani-Hausmutter-Ehefrau-Zeiten hab ich wirklich VIIIEEL gekocht und VIIIEL MEHR gebacken. Aber in den wilden Single-Berufstätigkeitszeiten hab ich meine Leidenschaft etwas verkümmern lassen. Schon wieder Verkümmerung…oh Gott!
Hinter mir also Fenchel und neben mir Papier!!! Ich lese auch wieder…ALLES…ausnahmslos. Kleiner Auszug aus meiner heutigen Lektüre: RestpresseamSonntag, aktuelle HEUTE, Alumnimagazin der Uni Wien (is erstaunlich okay. Sollte vielleicht die bisher einfach so weggeworfenen aus dem Papiermist suchen gehen. Könnte zum Schluss an akuten Leseschwund zu Grunde gehen), Wienerin des Monats Juni, Woman dieser Woche, Speisekarte im Blaustern(danke an Tanja und Lisi für das suuuper nette Mädelsfrühstück in der Halbsonne), Teletext, Facebookkommentare, zwei Kapitel des „Mann/Frau-Buchs“ von Ron Smothermon (naja, eher..mhm…), die ersten vier Kapitel von Francoise Lelords „Hector und die Entdeckung der Zeit“ (Recherche um den Mann des Herzenes zu erklären, warum die Zeit zusammen so schnell und getrennt sooo langsam vergeht), Bedienungsanleitung des MP3 Players meines Vaters (ja, ich werde ihn dir bald erklären Papsch) und zu guter Letzt: Eine „Telefoninterviewanfrage“ für den 30. Juni, 10 Uhr eines großen internationalen Konzerns des zur Abwechslung mal MICH zur Position „Market Unit Communicator“ interviewen möchte. Geiiillll…..

Bleiben wir bei diesem kleinen aber höchst erfreulichen beruflichen Intermezzo. Ja, ich habe mich beworben! Für eine PR Stelle in einem großen Unternehmen auf Anraten meiner lieben Freundin Katrin. Es ist kein Radio und es geht nicht um Medien, aber ich habs trotzdem gewagt. Und ich habe SOFORT eine Antwort bekommen-in Business English :-). Okay, ich wollte ja keine Verkümmerung in meinem Leben mehr, also nix wie ran ans Mail.  Von dieser Firma können sich einige andere ein Scheibchen abschneiden. Innerhalb von nur zwei Stunden hat sich der General Manager persönlich gemeldet und JA verdammt, das hat mich gefreut. Hat ein bißchen was mit Wertigkeiten und Wertschätzungen zutun und das ist, was Dani jetzt braucht.

Nach langer „Eigenhinterfragung“ meines bisherigen Lebens bin ich nämlich drauf gekommen, dass die Zeit bei den Medien vermutlich ein Ende hat. Dani will endlich auch beruflich erwachsen werden, sich einmal wertgeschätzt vorkommen und einmal kein Studentengehalt mehr bekommen. Medien scheiden also aus, denn hier ist das Geld sicher nicht zuhause. Immerhin habe ich heute im Alumni-Magazin gelesen, dass 5.518 Menschen zur Zeit in Wien alleine Publizistik studieren und diese sich prostituieren um nur ja bei den Medien unterzukommen. 1620 € BRUTTO ist darum auch der Durchschnittslohn eines fertigen Publizisten. Und Leute ich sage euch: JA das stimmt! Also beginnt jetzt der berufliche Ernst des Lebens. 10 Jahre On Air sind viel, aber sind sie schon genug? Das hab ich mich öfter schon gefragt. Wir werden sehen…ich halte euch am Laufenden.

P.S.: Weils Yasi interessiert hat was mit dem Herrn des Herzens ist. Ich habe ihm gestern eine zweiseitige Abhandlung über die Sirenen in der griechischen Mythologie geschrieben, weil er vermutet hat ich tu irgendwas, damit er neben mir nicht aus dem Bett kommt. Fakten nachzulesen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Sirene. Ich glaube er bemerkt meine Bemühungen mich wieder geistig auszulasten, spielt mit und freut sich, dass ich wieder Beschäftigung habe. Lesen muss er es ja nicht 😀

P.P.S.: Zu Sabines Dichand Kommentar: Hab da was Tolles gefunden, dass ich noch auf meine heutige Leseliste hinzufügen muss: http://www.profil.at/articles/1024/573/271346/rainer-nikowitz-der-wille. ich finds sensationell, hab dafür aber auch schon Schimpfer eingesteckt. Los: Deine Meinungist gefragt!

Austausch gegen Verkümmerung

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Ein Hoch auf das Internet!
Gerade erst von meiner Firma „eingesparrt“, durfte ich mir von einem mir, sagen wir mal so, „sehr nah stehenden Menschen männlicher Abstammung“ anhören, dass es Zeit wird langsam wieder einen Job zu finden, da ich langsam schon ein „bissi anstrengend“ wäre.
Das läßt sich Dani natürlich nicht zweimal sagen und nach ehrlicher Refexion und „in mich gehen“ habe ich festgestellt….ICH VERKÜMMERE INTELLEKTUELL!

Das ist so wie es in Studien heißt: Wenn man zwei Wochen Urlaub macht, dann wird man konstant immer dümmer, weil man nicht gefordert wird.
Dümmer will Frau natürlich nicht werden und darum habe ich diesen Weg hier gewählt um nicht geistig zu verkümmern. Dank einer lieben Freundin, die hier verrückte Entengeschichten veröffentlicht, habe ich mich entschlossen einmal einen Blog auszuprobieren und mich hier mit allen die gegen meine geistige Verkümmerung „mitankämpfen“ möchten zu diskutieren und mich auszutauschen.
Ursprünglich habe ich beim Radio eine Diskussionssendung moderiert und vermutlich fehlt mir jetzt schon genau dieser Austausch.
Gerne werd ich aber hier auch ein bißchen Einblick in mein Leben geben. Soll ja sehr neugierige Menschen geben die das tatsächlich interessiert.
Ich freu mich also über alle, die hier Blogsfans werden und mir aufrichtig bei der „geistigen Fithaltung“ helfen möchten.

Mögliche Diskussionsthemen:
+ Ist ein Land ohne Hans Dichand möglich?
+ Strengere Strafen für Raser-ja oder nein?
+ E-Medikation-Der gläserne Patient?
+ Oder wird Dani S. langsam anstrengend?

Keep blogging Leute!
Eure Dani:-)